NFS mit Mac OS mounten

Normalerweise ist das Mounten (Einbinden) von Netzlaufwerken eine einfache Sache. Im Finder mittels “Apfel+k” kann man den Dialog “Mit Server verbinden” aufrufen und dann den jeweiligen Server über smb (Samba) oder afp (Apple Filing Protocol) einbinden. Wie sieht das aber mit NFS-Systemen aus?

Mit ein bischen Terminal zauber ist doch recht einfach zu machen. Und schon geht es los:

  • Zuerst mal ein Terminal-Fenster öffnen (wenn man das nicht so oder so immer offen hat)
  • Dann als User mit Admin-Rechten einloggen (z.B. login admin)
  • Jetzt sollte man einen Mount-Point (Verzeichnis in das das NFS-Laufwerk gemountet werden soll) anlegen. Entweder man legt diesen unter /Volumes an, oder man wählt einen beliebigen anderen Ort im File System. Volumes ist das Standardverzeichnis von Mac OS. Das ist zwar der zentrale Ort, aber wer weiß, was das BSD macht wenn man manuell darin rum-mountet?
  • mittels chown und chmod setzt man noch den Besitzer & Gruppe und die Rechte auf den eigentlichen User der das Netzlaufwerk verwenden soll. Die Rechte am besten immer rwx——- setzen.
  • Und dann geht’s ans Mounten! Mittels sudo mount -t nfs servername:/verzeichnis_auf_server /Volumes/names_des_mountpoints ist das Wunder nach der Passwort-Eingabe vollbracht
  • Auf dem Desktop des Users sollte nun das NFS-Laufwerk vorhanden sein und man kann damit normal arbeiten.

Einen kleinen Mackel hat das Ganze. Auf dem Linux Server muss in der exports (/etc/exports) unter dem Eintrag des Users in den Options ein “insecure” notiert werden (http://en.kioskea.net/faq/sujet-735-macosx-exporting-nfs-resources-for-mac-clients).

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